Community Call: Von Daten zu Taten – Transferansätze zwischen Wissenschaft und Praxis

Von Brokerage über Clearing-House bis hin zu Ko-Konstruktion – es gibt verschiedene Ansätze für den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Diese Transferansätze unterscheiden sich dabei auch in den jeweiligen Transferaktivitäten, mal steht die Dissemination von Wissen, mal die systemische Vernetzung im Mittelpunkt. Auch im Kontext der digitalen Transformation von Schule und Lehrkräftebildung spielt der Transfer eine entscheidende Rolle. Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse zum lernwirksamen Einsatz digitaler Medien in der Schulpraxis implementieren und gleichzeitig Anwendungswissen aus der Praxis systematisch in der Forschung aufgreifen und dokumentieren? Der Community Call am 20. März 2024 von 16:00 bis 17:00 Uhr steht deshalb ganz im Zeichen des Transfers: Wie unterscheiden sich die verschiedenen Transferansätze und wie lässt sich Transfer erfolgreich gestalten? 

Welche verschiedenen Transferansätze gibt es und wie zeichnen sie sich aus? Darüber spricht Dr. Manuela Endberg, akademische Rätin auf Zeit in der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen der lernen:digital Transferstelle leitet sie ein Teilprojekt zu Multiplikator:innen und betreut Broker:innen-Aufgaben im Bereich Schulentwicklung.

Welche Transferansätze funktionieren für den Wissenstransfer in die Schulpraxis? Das erklärt Florian Nuxoll, der neben seiner Tätigkeit als Lehrer für Englisch und Gemeinschaftskunde auch noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen tätig ist und dort intelligente tutorielle Systeme für das Fach Englisch entwickelt.

Wie lassen sich Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis aufbereiten? Welche Transferinstrumente sind für den Einsatz in der Praxis geeignet? Diese Fragen beleuchtet Dr. Johanna Gesang, Leitung der Clearingstelle evidenzbasierte Pädagogik der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule in Nordrhein-Westfalen, im Community Call.

Community Call: Digitale Kompetenzen von Lehrkräften

Die zunehmende Digitalisierung der Schulen erfordert neue Kompetenzen von Lehrkräften, um Unterricht zeitgemäß und lernwirksam gestalten zu können. Der Erwerb dieser ist deshalb mittlerweile fester Bestandteil sowohl schulischer Curricula als auch der verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung. Doch welche digitalen Kompetenzen von Lehrkräften sind besonders wichtig, um guten Unterricht gestalten zu können? Wie können Lehrkräfte beim Aufbau dieser Kompetenzen unterstützt werden? Welche digitalen Basiskompetenzen sind für alle Lehrkräfte von zentraler Bedeutung und welche nur fachspezifisch wichtig? Im Community Call am 28. Februar 2024 von 16:00 bis 17:00 Uhr werfen wir einen Blick auf diese Fragen, mit einem besonderen Fokus auf die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften in den MINT-Fächern. 

Welche digitalen Kompetenzen sind im Unterrichtsalltag unabdingbar? Das erklärt Patrick Bronner, der neben seiner Tätigkeit als Lehrer für Mathematik und Physik an einem Freiburger Gymnasium auch als Berater und Fortbildner am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Freiburg tätig ist.

Mit der Einbeziehung digitaler Medien in den Unterricht sind auch grundlegende Informatikkompetenzen für Lehrkräfte von zunehmender Bedeutung. Ira Diethelm ist Professorin für Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg und entwickelt im Projektverbund ComᵉMINT Informatik-Fortbildungsmodule für MINT-Lehrkräfte. Im Community Call berichtet sie, welche Informatikkompetenzen die Gesellschaft für Informatik für alle Lehrkräfte empfiehlt.

Community Call: Adaptiv, intelligent und personalisiert: Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht

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Adaptiver Unterricht bietet die Möglichkeit, alle Schüler:innen individuell zu fördern, sodass diese ihr volles Potenzial ausschöpfen können. KI-gestützte, adaptive Lernprogramme können in diesem Zusammenhang auf der Ebene des individuellen Lernens, der Ebene des Lehrens und Unterrichtens als auch der Ebene der Evaluation und des Feedbacks dazu genutzt werden, personalisierte Lehr-Lern-Prozesse zu unterstützen und die Heterogenität der Schüler:innen adäquat zu adressieren. Doch was ist beim Einsatz von adaptiven Lernsettings und Künstlicher Intelligenz (KI)  im Unterricht zu bedenken? Welche Potenziale bieten intelligente, tutorielle Systeme, um Schüler:innen personalisiertes Feedback geben zu können? Und welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte, um adaptiven Unterricht lernwirksam gestalten zu können? Im Community Call am 7. Dezember 2023, 16:00 bis 17:00 Uhr werfen wir einen Blick auf die Möglichkeiten des Einsatzes KI-gestützter digitaler Medien für adaptives Lernen.  

Community Call: Digitale Fachdidaktik neu denken

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Die digitale Transformation stellt Schule und Unterricht vor unterschiedliche Herausforderungen. Um der Kultur der Digitalität gerecht zu werden, müssen sich Lehr-Lern-Prozesse grundsätzlich verändern – das betrifft auch die einzelnen Fächer und ihre Fachdidaktiken. Um diesen Veränderungen entgegenzutreten und digital gestützten Unterricht lernwirksam zu gestalten, gibt es keine One-size-fits-all-Lösung. Welche Qualitätsmerkmale von digital gestütztem Lernen und Unterrichten gibt es aus fachdidaktischer Perspektive? Welche Potenziale ergeben sich aus einer veränderten Fachdidaktik? Wie können wir Unterricht fächerübergreifend und projektorientierter gestalten? Im Community Call am 9. November 2023, 15:45  bis 16:45 Uhr gehen wir der Frage nach, wie sich Lehr-Lern-Prozesse in den einzelnen Fächern durch die Kultur der Digitalität verändern und dabei lernwirksam gestaltet werden können. 

Community Call: Qualitätsmerkmale digital gestützter Fort- und Weiterbildungen

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Digitalisierung, Inklusion, heterogene Lerngruppen – die Liste aktueller Herausforderungen im System Schule ist lang und damit auch der Bedarf an qualitativ hochwertigen und wirksamen Fort- und Weiterbildungen. Die Professionalisierung von Lehrkräften und Schulleitungen ist ein Schlüsselfaktor, damit Schüler:innen beim Erwerb von notwendigen Zukunftskompetenzen unterstützt, Lehr-Lernsettings lernförderlich gestaltet und digitalisierungsbezogene Schulentwicklungsprozesse gesteuert werden können. Doch welche Qualitätsmerkmale und Standards von digital gestützten Fort- und Weiterbildungen gibt es? Im Community Call am 12. Oktober 2023, 16:00 Uhr gehen wir der Frage nach, was gelungene Professionalisierungsangebote für Lehrkräfte und Schulleitungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis auszeichnet. 

Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis in der Lehrkräftebildung

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Ein gelungener Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis kann die digitale Transformation von Schule und Unterricht unterstützen, indem wissenschaftliche Erkenntnisse für Lehrkräfte in der Praxis nutzbar gemacht werden und Wissen sowie Bedürfnisse aus der Praxis in die Wissenschaft hineingetragen werden. Doch was sind die Gelingensbedingungen für den erfolgreichen Transfer von digitalisierungsbezogenen Inhalten zwischen Wissenschaft und Praxis? Welche institutionellen Rahmenbedingungen und Netzwerke braucht es dafür? Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam mit unseren Gästen im Community Call am 13. September 2023, 16:00 Uhr.